SV OG Bamenohl

Rettungshunde

Retter in Not

Hundearbeit sollte immer Spaß machen. Wenn man aber gleichzeitig auch vermissten oder verletzten Personen helfen kann, dann ist die Hundearbeit sogar noch hilfreich. In Fällen, in denen Personen in Not geraten und schnell gefunden werden müssen, sind die Spürnasen im Einsatz. Hunde sind mit ihrer natürlichen Gabe, Millionen Gerüche voneinander zu unterscheiden, eine große Hilfe bei der Sucharbeit von Menschen in Not. Weltweit verdanken tausende Menschen diesen Rettungshunden ihr Leben.  

Einsatzstärke

Bis die Rettungshunde wirklich zum Einsatz kommen, durchlaufen sie eine lange Ausbildung und proben auch danach ständig den Notfall. Ein paar unserer Rettungshundeteams sind in einer Hundestaffel und werden auch im Ernstfall allarmiert. In unserem Verein setzen wir in erster Linie allerdings den sportlichen Gedanken in den Vordergrund und trainieren für die RH-Prüfungen des SV.

Außerdem ist es ein vielfältiges Hobby, bei dem man nicht nur auf dem Hundeplatz trainiert sondern auch in Wäldern und Wiesen oder in Städten und Gebäuden. Dabei steht der Spaß und natürlich der Erfolg, gemeinsam mit seinem Hund jemanden gefunden zu haben, im Fokus.  

Weltweit verdanken tausende Menschen diesen Rettungshunden ihr Leben

Voraussetzung für einen Rettungshund

  • Wesensfest
  • Freundlich gegenüber Menschen & Artgenossen
  • Körperlich fit
  • Starke Bindung zum Hundeführer
  • Nervenfestigkeit, u.a. Schussfest
  • Gute Nasenveranlagung

Unsere schwerpunkte

Unterordnung & Gewandtheit

Die Gewandtheit und Unterordnung stellt höchste Ansprüche an das Gehorsam und die Geschicklichkeit des Hundes.

Nasenarbeit

Beim Aufsuchen und Spüren wird die Nase des Hundes besonders gefordert.

Unterordnung & Gewandtheit

Unterordnung

Grundvoraussetzung für gutes Teamwork zwischen Hund und Hundeführer sind Vertrauen und Gehorsam. 

Wer hat es nicht schon erlebt, dass der Hund weg läuft und aus heiterem Himmel eine Gefahrensituation entsteht. Ein eingeübtes Kommando, wie z.B. „Platz“ oder „Steh“, kann hier durchaus Leben retten. Laute Geräusche, wie z.B. Schüsse, Maschinengeräusche oder Martinshorn, hört der Hund 8x lauter und es liegt in seiner Natur diese zu meiden. Seinem Hundeführer zuliebe und voller Vertrauen zu ihm, wird er neben ihm bleiben. Daher werden auch solche Situationen nachgestellt und geübt. 
Die Begegnung mit Mensch und Tier wird geübt bis das Team die Situation gelassen meistert. Hierzu gehören z.B. die „Ablage unter Ablenkung“, sowie das Durchlaufen der „Personengruppe mit Hund“. Die Grundkommandos wie „Fuß!“, „Sitz!“, „Platz!“ und „Hier!“ werden immer wieder geübt und vertieft. Der Hund lernt, sich den Tempowechseln seines Hundeführers anzupassen. Auch auf Entfernung lernt er die Kommandos und Zeichen zu befolgen, wie z.B. bei der „Distanzkontrolle“, dem „ Positionswechsel“ und der „Lenkbarkeit auf Distanz“.

All diese Übungen basieren auf der Prüfungsordnung IRO (Internationale
Rettungshundeorganisation).

Gerätearbeit

Da der Hund bei der Arbeit als Rettungshund nicht nur auf festem Grund arbeitet, werden bei der Gerätearbeit die Geschicklichkeit und Geländegängigkeit trainiert. Dabei lernt der Hund das Betreten von beweglichem Grund, das Begehen von Röhren und Leitern und das Überqueren von Hindernissen verschiedener Art. Der Hunde bewältigt die Hindernisse alleine allerdings mit dem Hundeführer in „greifbarer“ Nähe. Besonders bei dieser Arbeit ist das Vertrauen zwischen Hund und Hundeführer sehr wichtig und ist eine gute Basis für ein tolles Team.

Nasenarbeit

Hier wird die Nase des Hundes besonders gefordert.

Flächensuche

Ausgangssituation bei der Flächensuche ist, dass man einen oder mehrere verletzte Personen in einem großen Bereich z.B. Waldstück vermutet. Da man allerdings den Ausgangspunkt nicht kennt, muss das gesamte Gebiet abgesucht werden. Die Arbeit mit dem Rettungshund ermöglicht es dabei ein großes Gebiet in kürzester Zeit zu durchkämmen, auch wenn es sich hier um ein recht unwegsames Gelände handelt. Der Hund arbeitet dabei frei (ohne Leine) sucht i.d.R. liegende oder sitzende Personen. Das Auffinden der Person wird meist durch Verbellen, aber auch Freiverweisen, dem Hundeführer angezeigt, so dass dieser schnell zur aufgefundenen Person eilen kann. 

Hier ist Teamarbeit gefragt.

Mantrailing

Im Gegensatz zur Flächensuche sucht das Rettungsteam eine bestimmte Person, die an einem bekannten Ausgangspunkt gestartet ist, z.B. an seinem Auto an einem Waldparkplatz. Der Hund bekommt einen Geruchsartikel des Vermissten als Hilfe, um die Spur genau dieser Person zu finden. Jede Person hat einen Individualgeruch, dem der Hund folgt, bis er diese Person gefunden hat. Der Hund trägt ein Geschirr und ist angeleint, so dass der Hundeführer dem Hund auf  Schritt und Tritt folgen kann.

Trümmer- / Gebäudesuche

Die sportliche Version der Trümmer- und Gebäudesuche stellt den Einsatzfall nach einer Katastrophe wie Erdbeben oder Häuserexplosion nach, bei dem Menschen unter Trümmern oder im Gebäude begraben sind. Dabei ist diese Suche wesentlich umfangreicher als die Flächensuche, da der Hund hierbei zumeist auf unbefestigtem, beweglichem Grund arbeiten muss ohne selbst zu Schaden zu kommen. Aus diesem Grund zählt die Trümmersuche zu den schwierigsten Formen der Suche. Der Hund muss die menschliche Witterung aus einer Vielzahl unterschiedlicher Gerüche herausfiltern und sicher aktiv, z.B. durch Verbellen, anzeigen.

Spürhund

Der Spürhund kann mit seiner speziellen Geruchserkennung für bestimmte Aufgaben eingesetzt werden. Darauf konditioniert ist er in der Lage,  z.B. Tabak, Geldscheine, Brandbeschleuniger oder auch Pyrotechnik zu erschnüffeln. Der Suchbereich kann entweder in einem Gebäude oder auf einer freien Fläche von 1.000 bis 3.000 qm liegen. Der Geruchsartikel selbst ist aber nicht größer als ein Aluminiumröhrchen von ca. 12 – 14 cm Länge und muss passiv, durch Vorsitzen oder Vorliegen, sicher angezeigt werden. 

Kontakt

Antje Neuser
Mobil (nur schriftlich, WhatsApp)
0160/8032856
E-Mail
neuser-antje@t-online.de

Unsere Trainingszeiten

  • Donnerstags (alle 14 Tage) ab 17 Uhr
  • Samstags ab 15 Uhr
  • Sonntags ab 12 Uhr

Da wir uns auch außerhalb des Trainingsgeländes treffen,
stimmen wir uns vorher per WhatsApp Gruppe ab.

Kontakt

Peter Faber
Mobil 
01522/3673138
E-Mail
pivo@online.de

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